Fusspflege bei Diabetes erfordert Know-How

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Auf Nummer sicher gehen

Fußpflege bei Diabetes: Podologie-Praxis in Unna erklärt’s

Dortmunder Experten

Menschen mit Diabetes sollten mindestens einmal im Jahr ihre Füße checken lassen, um ernsthafte Fußprobleme – im schlimmsten Fall eine Amputation – zu vermeiden. Doch wie sieht die medizinische Fußpflege bei Diabetes genau aus? Elgin Busch, Podologin in Unna, klärt auf.

Der diabetische Fuß, auch als Diabetisches Fußsyndrom (DFS) bezeichnet, ist das wohl bekannteste Syndrom von Patienten, die an Diabetes Typ 2 erkrankt sind. Aufgrund dieser Problematik werden jährlich tausende Fußamputationen vorgenommen.

Damit es nicht so weit kommen muss, ist die richtige Fußpflege bei Diabetes mellitus, wie sie auch in der Podologie-Praxis von Elgin Busch angeboten wird, von enormer Wichtigkeit.

Die richtige Fußpflege bei Diabetes

Akute Ursachen für den diabetischen Fuß sind häufig Wunden am Unterschenkel oder am Fuß. Außerdem treten bei Diabetikern häufig Durchblutungsstörungen in den Füßen und einen Diabetes bedingte Nervenschädigung auf, die sogenannte Polyneuropathie.

„Diabetiker bekommen die Behandlung in aller Regel auf Rezept“, erklärt Podologin Elgin Busch. „Der Podologe muss dabei gut aufpassen, dass keine Verletzungen entstehen, da die Wundheilung von Diabetikern oft schlecht ist.“

Diabetische Fußpflege: Den Blutzucker im Blick behalten

Die Diabetische Fußpflege beginnt mit der Kontrolle der Blutzuckerwerte, denn eine dauerhafte Blutzuckereinstellung kann die Schwere von Komplikationen stark reduzieren.

Gänzlich vermeiden lassen sich diabetische Fußprobleme meist nicht, es gibt aber viele Möglichkeiten, Schmerzen und Verletzungen zu minimieren, erörtert Busch, die im Vorfeld der Behandlung sanft die Füße und Beine der Patienten massiert, um deren Durchblutung zu verbessern.

Zahlt die Krankenkasse diabetische Fußpflege?

Wer vom Diabetischen Fußsyndrom betroffen ist, bekommt die professionelle Behandlung in der Podologie-Praxis von der Krankenkasse bezahlt. Die Diagnose wird vom Hausarzt gestellt, der dann ebenfalls die Verordnung der Fußpflege ausstellt.

„Wer unsicher ist, welche Bedingungen genau erfüllt sein müssen, um die diabetische Fußpflege erstattet zu bekommen, kann sich auch immer direkt an seine Krankenkasse werden“, ergänzt Elgin Busch.

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