Hornhaut entfernen in der Podologie-Praxis

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Bereit für den Sommer

Hornhaut entfernen: Podologie-Praxis in Unna gibt Tipps für schöne Füße

Dortmunder Experten

Der Sommer steht vor Tür. Zeit also, die Füße, die ihr Dasein in den kalten Monaten in schweren Schuhen und dicken Strümpfen gefristet haben, wieder in eine präsentable Form zu bringen. Großes Problem für viele: Hornhaut an Ferse, Ballen oder Zehen. Podologin Elgin Busch aus Unna weiß, wie man effektiv und sanft Hornhaut entfernen kann.

Im Durchschnitt macht der Mensch rund 220 Millionen Schritte in seinem Leben. Klar, dass die Füße dabei besonders beansprucht werden, sind sie doch natürliche Stoßdämpfer. In den Füßen befinden sich ein Viertel der Knochen des gesamten Körpers. Im Hinblick auf ihren Aufbau sind sie technische Meisterwerke – denen man viel Aufmerksamkeit widmen sollte.

Hornhaut entfernen: Raue Stellen an den Fersen

Den meisten fällt wohl auf, dass es mal wieder Zeit für Fußpflege ist, wenn sie nach dem Winter einen Blick auf ihre Fersen oder die Außenseiten der großen Zehen werfen. Das Stichwort: Hornhaut. Doch wie entstehen diese rauen Stellen an den Fersen und Zehen überhaupt?

„Hornhaut an den Füßen entsteht durch eine Kombination von trockener Haut, Druckbelastung und Reibung. Unser Körper bildet in diesem Fall vermehrt neue Hautzellen, die dann absterben und sich verhärten“, erklärt Elgin Busch. Sie betreibt eine Podologie-Praxis in Unna und kümmert sich dort täglich um beanspruchte Füße.

Ist Hornhaut an den Füßen gefährlich?

Ästhetisch ist sie sicher nicht, doch ist Hornhaut an den Füßen gefährlich? Es kommt drauf an. Wenn die Hornhaut nicht behandelt wird, kann die Haut an den Füßen trocken werden, anschwellen oder sogar reißen. Das ist schmerzhaft und kann zu schwerwiegenderen Hautproblemen führen.

Dazu Busch: „Die Risse heilen nur langsam und begünstigen eine noch stärkere Bildung von Hornhaut. Sie können sich außerdem entzünden, da sie das Eindringen von Bakterien in die tieferen Hautschichten begünstigen.“

Fußpflege gegen Hornhaut: So arbeiten Podologen

Um der Hornhaut zu Leibe zu rücken, verwenden ausgebildete Podologen spezielles Werkzeug. „In der Podologie-Praxis kommen Skalpell und Fräser zum Einsatz, um Hornhaut an den Füßen zu entfernen“, erörtert Elgin Busch.

Es sollte klar sein, dass man so eine Behandlung der Füße nicht selbst zu Hause durchführen kann. Trotzdem kennt die Expertin im Kreis Unna ein paar Tipps, mit denen man Hornhaut vorbeugen kann.

Hornhaut vorbeugen: Tipps und Tricks

Schon ein Blick in den Schuhschrank kann Hornhaut vorbeugen. Wieso? Die Wahl des Schuhwerks ist maßgeblich dafür verantwortlich, wie viel Druck auf die Füße ausgeübt wird. Wer das Tragen von Schuhen vermeidet, welche die natürliche Gewichtsverteilung beeinflussen – z.B. Schuhe mit hohem Absatz -, der entlastet seine Füße enorm und verhindert den Druck auf bestimmte Stellen. Schuhe sollten zudem immer perfekt passen. Sind sie zu klein oder zu groß, kann Druck und Reibung ebenfalls zu Hornhaut führen.

Ist sie aber doch einmal da, helfen wohltuende Fußbäder dabei, die Hornhaut wieder loszuwerden. Einfach die Füße in lauwarmem Wasser mit etwas Apfelessig oder Zitronensaft für 20 Minuten einweichen lassen und die Hornhaut dann sanft mit einem Bimsstein entfernen. Wichtig: Den Einsatz von Hornhauthobeln besser vermeiden. „Ungeübte Hände können mit der scharfen Klinge eines Hornhauthobels schnell die Haut verletzen. Man sollte den Einsatz solcher Werkzeuge Fachleuten überlassen“, so die Expertin.

Noch Servicethemen finden Sie unter:

experten.hellwegeranzeiger.de